Media and Acoustical Engineering

Fakultät Medien
Studiengang Media and Acoustical Engineering
Abschluss Bachelor
Abschlussgrad Bachelor of Engineering
Beginn WS
Regelstudienzeit 7 Semester
Anschlussqualifikation Media and Communication Studies (M.A.)
Ingenieurakustik (M.Sc.)
Industrial Management (M.Sc.)
Industrial Management (M.Sc.)
Kategorie Medien
Technik
Studienrichtungen Video
Acoustics
Audio
Studienform Vollzeitstudium
Zulassungsbeschränkung Nein
Studiengebühren Nein
Credits 210
Akkreditiert Ja  / Urkunde
Bewerbungs-Portal Onlinebewerbung für zulassungsbeschränkte Studiengänge

Dokumente zum Studiengang

Studienziel

Ziel des Bachelorstudiengangs Media and Acoustical Engineering (MAE) ist,
neben den wissenschaftlichen Ansprüchen, die Vermittlung von praxisorientierten Kenntnissen und Fertigkeiten zur Lösung von Ingenieuraufgaben der Audio-/
Videotechnik und Akustik. Dabei liegt der Studienschwerpunkt in der Ausbildung hochspezialisierter Projektingenieure, die in der Lage sind, komplexe, medien-technische Aufgabenstellungen zu analysieren, zu bewerten, zu planen und zu installieren.

Die Formel unseres Erfolges lautet:

MAE = Studieren + Experimentieren + Produzieren

Denn bei uns können Sie Ihr theoretisches Fachwissen fächerübergreifend in echten Projekten anwenden und praxisnah vertiefen.

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Bildungsziel

Um den wandelnden Anforderung der Kreativwirtschaft an Hochschulabsolventen gerecht zu werden, hat die Hochschule Mittweida ihren Studiengang "Medientechnik" modernisiert und geht unter dem neuen Namen "Media and Acoustical Engineering" (MAE) einen wichtigen Schritt in Richtung praxis- und wirtschaftsorientiertes Lehren und Lernen. Das geänderte Konzept des Studienganges orientiert sich deshalb sehr an der Nachfrage nach spezialisierten Fachkräften, welche vor allem natur- wissenschaftliches und technisches Knowhow bei der Realisierung von Medien besitzen und durch eine Vielzahl an Allround-Qualifikationen wie Betriebswirtschaft, Mediendesign und Recht auch administrative Aspekte der Arbeitswelt meistern. Die Bildungsziele sind neben den arbeitsmarktspezifischen Anforderungen jedoch auch auf gesellschaftliche und persönlichkeitsbezogene Aspekte ausgerichtet. So besitzen Absolventen nicht nur Schlüsselkompetenzen, die sie auch außerhalb ihrer Tätigkeit anwenden können (Sozial- und Selbstkompetenz, siehe unten), sondern erweisen sich auch in Arbeitsgruppen und Teams als kritische und kreative Mitarbeiter, die verantwortlich und selbstbestimmt agieren.

Durch das im Studienprogramm inbegriffene eigenständige wissenschaftliche Arbeiten erlernen die Studierenden Strategien der Dokumentation und Publikation wissenschaftlicher Arbeitsprozesse sowie der wissenschaftlichen Darstellung und Argumentation von Ergebnissen. Des Weiteren sind sie in der Lage, sowohl ihre Ergebnisse als auch Projekte und Vorgänge nachvollziehbar zu präsentieren und wissenschaftliche Abläufe transparent zu machen.

In diesem Zusammenhang werden die Studierenden in die Lage versetzt, komplexe Sachverhalte zu reflektieren und Probleme eigenständig zu erkennen sowie Lösungsstrategien zu entwickeln. Diese
übergreifenden Kompetenzen können auf unbekannte Bereiche übertragen und angewendet werden. Anhand der Arbeit an Projekten und Problemstellungen sowie anhand von Inhalten zum Projekt-management bilden die Studierenden weiterhin ihre Organisation- und Planungs-kompetenz aus. Sie lernen, ihre Lösungswege anderen zu vermitteln und die Lösungswege anderer kritisch zu reflektieren und zu evaluieren. Dadurch wird letztlich auch die Sozial- und Selbstkompetenz gestärkt. Besonders durch das Engagement in Lerngruppen entwickeln die Studierenden ihren Gemeinschaftssinn weiter und setzen sich im Sinne des gesellschaftlichen Engagements für andere ein. Möglichkeiten des freiwilligen Engagements entstehen ebenfalls im Rahmen von Lehrveranstaltungen, in denen die Studierenden einander unterstützen oder Lernmaterialien miteinander teilen. Gemeinsam mit den technischen und wirtschaftlichen Studieninhalten, welche diskutiert und reflektiert werden, befähigen diese Möglichkeiten die Studierenden zur bürgerschaftlichen Teilhabe.

Die fachspezifischen Inhalte reichen indes von Elektrotechnik, Mathematik und Informatik bis hin zu Grundlagen in Design und Gestaltung. Die Studierenden sind in der Lage, Wissen über Computer- und Netzwerktechnik innerhalb neuer Aufgabenbereiche anzuwenden. Die Studierenden werden außerdem mit Inhalten der Medienwissenschaften und Medienpraxis vertraut gemacht. So verinnerlichen sie die Prozesse der Audio- und Videoproduktion und verfügen über Anwendungs- wissen zur Postproduktion. Des Weiteren werden sie mit Inhalten in den Bereichen Akustik und Sound Engineering vertraut gemacht. Diese technischen Inhalte werden letztlich durch Management-Inhalte wie Projektmanagement und Studioprojektierung abgerundet.  

 

Studienaufbau

Das Studium umfasst sieben Semester. Im Grundlagenstudium der ersten drei Semester liegt der Schwerpunkt in den Fächern Medienwissenschaft, Akustik, analoge Schaltungstechnik, Mathematik sowie Audio- und Videotechnik.

Durch die Wahl eines Studienschwerpunktes können Sie Ihre persönlichen Interessen und Neigungen verwirklichen sowie sich für Ihr späteres Berufsbild entscheiden. Deshalb studieren Sie ab dem vierten Semester in einer von folgenden drei Vertiefungsrichtungen:

Audio

Live-Beschallungen planen und durchführen?
Das lernt Ihr bei uns!

Video

Fernsehshows planen und technisch umsetzen?
Das ist unser Ding!

Acoustics

Konzertsäle planen? Motorsounds entwickeln?
Das machen wir! Mehr Infos


In den Vertiefungen Audio und Video werden neben den Fächern Event Video und Audio auch kreative Fächer wie Fotografie oder Musik gelehrt. Dadurch haben Sie die Möglichkeit sich in Richtung Projektingenieur oder auch in Richtung Bild- oder Ton-gestaltung zu entwickeln.

Die Studienrichtung Acoustics orientiert sich an dem Berufsbild des technischen Akustikers. Schwerpunkte des Studiums sind Bau- und Maschinenakustik, Lärm-schutz, Psychoakustik und akustisches Design.

Im sechsten Semester absolvieren Sie ein 24-wöchiges Praktikum in nationalen und internationalen Unternehmen. Im siebten Semester schließen Sie Ihr Studium mit der Anfertigung der Bachelorarbeit ab.

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Karriereperspektiven

Als Absolvent des Studiengangs Media and Acoustical Engineering bieten sich Ihnen vielfältige Einsatzmöglichkeiten in nationalen und internationalen Unternehmen. Entsprechend Ihrer gewählten Vertiefungsrichtung im Studium gehören dazu beispielswiese Positionen als:

Audio

  • Planungsingenieur für Audiotechnik
  • Produktionsingenieur für Eventtechnik
  • Projektingenieur

Video

  • Planungsingenieur für Videotechnik
  • Produktionsingenieur für Eventtechnik
  • Projektingenieur

Acoustics

  • Fachplaner für Bau- und Raumakustik
  • Akustikingenieur für Fahrzeugbau
  • Sounddesigner

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Berufsfelder

Der Studiengang Medientechnik wurde als Vorgängerstudienprogramm des Studienganges Media and Acoustical Engineering zum Wintersemester 1994/95 als Diplomstudiengang errichtet.

Die Motivation, vor nunmehr über zwei Jahrzehnten ein solches Angebot in Mittweida zu etablieren, entsprang dem Erfolg der privaten Medien seit Mitte der achtziger Jahre des 20. Jahrhunderts und dem folgenden hohen Bedarf an Ausbildung seit Anfang der neunziger Jahre. Diese musste den interdisziplinären Anforderungen der Programmerstellung entsprechen und auch die Verbindung von Fach- und akademischer Ausbildung gewährleisten, die von den privaten Medienunternehmen aber auch von den reform-genötigten öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten erwartet wurde.

Diese genannten Motive und Anforderungen werden seit 1994 in einer spezifischen Ausbildungsform für Medienfachleute umgesetzt – dem „Mittweidaer Modell“ (siehe auch [Kapitel 2.1]).

Zunächst mit dem Studiengang Medientechnik wurden zwei Berufsbilder verbunden: das des Ingenieurs und das des Journalisten.

Nach mehreren Modifizierungen in der Anfangsphase erfolgte zum Wintersemester 2003 eine gründliche Überarbeitung. Für die Akkreditierung sollten auch die jüngsten Strukturvorgaben und damit alle Vorgaben des Bologna-Prozesses berücksichtigt werden.

Im Zuge der Reakkreditierung im Jahr 2009 erfolgte noch einmal eine Überarbeitung des Studienprogramms, um den aktuellen Entwicklungen der Branche zu entsprechen und die Studierenden bestmöglich auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten. Zudem wurde auf ein vollständig modularisiertes Bachelorprogramm umgestellt.

Der Bedarf technisch versierten, umfassend ausgebildeten Absolventen ist in den letzten Jahren wieder gestiegen. Im Zuge der neuen Arbeitsmarktanforderungen wurde der Studiengang Medientechnik in den neuen Studiengang Media and Acoustical Engineering (nachfolgend MAE) umbenannt, umgestaltet und ausgebaut.

Der umgestaltete Studiengang legt den Schwerpunkt des Studiums intensiver auf die ingenieurstechnischen Grundlagen. Er soll so den Absolventen Kenntnisse und Fertigkeiten zur Lösung von Entwicklungs- und Konstruktionsaufgaben der Medientechnik und der Akustik vermitteln.

Die Ausrichtung liegt dabei auf der Ausbildung hochspezialisierter Projektingenieure, welche in der Lage sind, hochkomplexe medientechnische Aufgabenstellungen zu analysieren, zu bewerten, zu planen und zu analysieren. Module mit dem inhaltlichen Schwerpunkt Journalismus / Redaktion und Betriebswirtschaft wurden in diesem Zusammenhang durch technische Inhalte wie zum Beispiel Technische Mechanik ersetzt. Bereits existierende ingenieurstechnische Module wurden erweitert oder inhaltlich modernisiert.

Ziel des Studienprogramms ist es, neben den wissenschaftlichen Ansprüchen des Fachs eine anwendungsorientierte Ausbildung für die berufliche Praxis von Absolventen zu vermitteln, die in unterschiedlichen Bereichen verantwortliche Aufgaben wahrnehmen. Die Studierenden entscheiden sich für eine der Vertiefungsrichtungen „Video“, „Acoustics“ oder „Audio“. Somit wurde die Vertiefungsrichtung „Digitale Medien“ zugunsten der Vertiefung „Acoustics“ ausgetauscht, um eine weitere ingenieurstechnisch-betonte Fachrichtung zu etablieren, wie es die Wirtschaft einfordert.

Auf der Basis eines breiten Fachwissens und verschiedener Schlüsselkompetenzen sind die Absolventinnen und Absolventen in der Lage, abhängig von der gewählten Studienvertiefung Ingenieuraufgaben der Medientechnik und Akustik, Medienproduktionsprozesse oder auch komplexe technische Problemstellungen zu bewältigen und zu beherrschen. Sie können sich zudem in Entwicklungs- und Entscheidungsprozessen im Unternehmen team- und erfolgsorientiert beteiligen, verfügen über eine hohe kommunikative Kompetenz und sind darüber hinaus fähig selbstständig und eigenverantwortlich zu arbeiten. Die im Studienprogramm vermittelten wissenschaftlichen Grundlagen befähigen darüber hinaus zur Bearbeitung der Abschlussarbeit und zusammen mit dem Bachelorabschluss zur Weiterqualifikation in Masterprogrammen.

Zugangsvoraussetzungen

Das Bachelorstudium Media and Acoustical Engineering an der Hochschule Mittweida kann aufnehmen, wer:

  • die allgemeine Hochschulreife oder
  • die fachgebundene Hochschulreife oder
  • die Fachhochschulreife besitzt.

Daneben bestehen weitere Möglichkeiten, Zugang zu einem Hochschulstudium zu erhalten. Diese sind auf der Seite Studieren ohne Abitur dargestellt.

Die Zulassung erfolgt über ein besonderes Eignungsfeststellungsverfahren. Weitere Informationen finden Sie unter den FAQs.

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Bewerbung

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