FAQ

Die vorliegenden Seiten des aktuellen Verzeichnisses geben Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Zulassungen, Prüfungen, Fristen und Praktika während des Studiums an der HSMW. Die Aussagen, aus deren individuellen, hoffentlich verständlichen Formulierungen formal kein Rechtsanspruch ableitbar ist, beziehen sich auf das Sächsische Hochschulfreiheitsgesetz (SächsHSFG) vom 1.1.2013, die  Studien- und Prüfungsordnungen der Fakultät Medien vom 26.5.2010, die aktuelle Ordnung der Praxis- und Forschungsmodule vom 1.3.2014, die Immatrikulationsordnung der Hochschule Mittweida vom 1. Juli 2010, die Ordnung über die Zugangsprüfung zum Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung vom 1.12.2010 sowie auf Beschlüsse der Prüfungsausschüsse von Fakultät bzw. Hochschule.

Ordnungen früherer Jahrgänge können sich marginal von den aktuellen Dokumenten unterscheiden.
 

Wertungsskala

Die Noten für einzelne Prüfungsleistungen werden von den jeweiligen Prüfern festgesetzt. Zur differenzierten Bewertung von Prüfungsleistungen können ganze Noten um 0.3 auf Zwischenwerte angehoben oder abgesenkt werden; die Noten 0.7 und 4.3 sind dabei ausgeschlossen.

Die folgenden Tabellen sind nicht als starres Schema sondern lediglich als Empfehlungen für die Evaluierung von Prüfungsleistungen zu verstehen.

  • Zu vergeben ist die Note, deren Punktanteil oder Einschätzung am nächsten zur tatsächlich erreichten Leistung liegt (s. Diagramm rechte Spalte Mitte).
  • Farbwechsel kennzeichnen die Grenzen zwischen 2 Prädikaten.
  • Voraussetzung für das Bestehen einer Prüfung ist mindestens die Note 4.
  • Die Note 4 erfordert wenigstens 50% der Gesamtpunktzahl.
  • Der Bereich zwischen 50% (Note 4) und 94% (Notenwert 1.5) ist linear skaliert.
  • Prozentbereichen werden analoge Notenstufen zugeordnet.

Ersetzen Sie das Gefühl der Angst durch die Kühnheit der Hoffnung.

Die qualitative Bewertung von Prüfungsleistungen auf der Basis von Prädikaten beruht - z. B. bei mündlichen Examina oder Verteidigungen - auf folgenden, verbalen Einschätzungen:
 

sehr guthervorragende Leistung
gutadäquate Leistung zu überdurchschnittlichen Anforderungen
befriedigenddurchschnittliche Leistung bezogen auf die Anforderungen
ausreichendmangelhafte Leistung, die nur Mindestanforderungen genügt
nicht ausreichendungenügende Leistung, wegen erheblicher Mängel

 

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Modulprüfungen

  • Besteht eine Modulprüfung aus mehreren Prüfungsleistungen, errechnet sich die Modulnote aus dem Durchschnitt der gewichteten Noten der einzelnen Prüfungsleistungen. Dabei wird nur die erste Dezimalstelle hinter dem Komma berücksichtigt; alle weiteren Stellen sind ohne Rundung zu streichen.
  • In begründeten Fällen ist eine Modulprüfung mit mehreren Prüfungsleistungen nur bestanden, wenn vorgegebene, einzelne Prüfungsleistungen mindestens mit "ausreichend" (4.0) bewertet wurden. Entsprechende Fächer sind in den Studienablaufplänen / Prüfungsregularien mit der Codierung "Pl4" gekennzeichnet.

Bachelorprüfung

  • Die Bachelorprüfung ist bestanden, wenn sämtliche Modulprüfungen  bestanden sind und das Bachelorprojekt mindestens mit "ausreichend" (4.0) bewertet wurde.
  • Zwei Prüfer, von denen mindestens einer (Honorar)professor der Hochschule sein muss, bewerten unabhängig voneinander die Bachelorarbeit. Prüfungsleistungen dürfen nur von Personen evaluiert werden, die selbst mindestens den Abschluss oder eine gleichwertige Qualifikation besitzen, welcher bzw. welche durch die Prüfung erreicht werden soll. Der Abschluss sollte mindestens 3 Jahre zurück liegen. Verwandtschaftliche Verhältnisse oder enge freundschaftliche Beziehungen zwischen Prüfer und Prüfling sind nicht erlaubt. In Zweifelsfällen entscheidet der Prüfungsausschuss über die Eignung eines Prüfers.
  • Die Note der Bachelorarbeit ergibt sich aus dem Durchschnitt der beiden Bewertungen; es wird nur die erste Stelle nach dem Komma berücksichtigt. Weichen die Bewertungen der Prüfer um mehr als 2 Notenstufen voneinander ab, so ist der Durchschnitt maßgeblich, wenn beide Prüfer damit einverstanden sind. Ist dies nicht der Fall, so holt der Prüfungsausschuss ein weiteres Gutachten ein; dabei wird die Bewertung der Arbeit aus dem Durchschnitt der drei Gutachten gebildet.
  • Hat ein Prüfer die Bachelorarbeit mindestens mit "ausreichend" (4.0) oder besser, der andere mit "nicht ausreichend" (5.0) bewertet, so holt der Prüfungsausschuss ein weiteres Gutachten ein. Dieses entscheidet über die Annahme oder Ablehnung der Arbeit. Gilt die Arbeit als angenommen, so wird die Bewertung der Arbeit aus dem Durchschnitt der für die Annahme votierenden Gutachten gebildet.
  • Das Kolloquium wird von einer Prüfungskommission mit einer Note bewertet; letztere darf nicht schlechter als "ausreichend" (4.0) sein.
  • Die Gesamtnote des Bachelorprojektes ergibt sich aus dem gewichteten Mittelwert der Noten für die Arbeit (Wichtungsfaktor 2/3) und des Kolloquiums (Wichtungsfaktor 1/3).
  • Wird das Bachelorprojekt mit "nicht ausreichend" (5.0) bewertet, so hat der Prüfling die Chance, eine weitere Arbeit zu einem neuen Thema anzufertigen. Diese muss nach einer angemessenen Zeit für die Neuorientierung zusätzlich einer erneuten Bearbeitungszeit von zwölf Wochen, spätestens innerhalb eines Jahres abgegeben werden.